Wie­der­ge­win­nung der Gemeinschaft

Mul­ti­kul­tu­ra­lis­mus, der Kult des Indi­vi­du­ums und die Ent­frem­dung von der Natur hätten unsere Gemein­schaft zer­stört. Die moderne Gesell­schaft sei nur noch eine see­len­lose Orga­ni­sa­ti­ons­hülle für das Funk­tio­nie­ren tech­ni­scher Abläufe. Sie sei sinn­ent­leert. Ihr fehle das, was die Men­schen ver­bin­det, jede gemein­gül­tige Vision und Hoff­nung auf eine bessere Zukunft. Die Gesell­schaft sei zer­split­tert in unter­schied­lichste Welt­sich­ten, Reli­gio­nen, jede noch so befremd­li­che Geschlech­ter­rolle und sexu­elle Ano­ma­lie. In der moder­nen Gesell­schaft ist alles erlaubt. Alles müsse tole­riert werden. Alles kann durch die anderen in Frage gestellt werden. Es gebe keine Gewiss­hei­ten und Wahr­hei­ten mehr. Alles sei relativ und werde damit wertlos. Die Gesell­schaft sei zer­fal­len in Milieus, Gruppen und Ein­zelne, die haltlos sind, nichts mehr mit ein­an­der anfan­gen können und sich nicht mehr ver­ste­hen. Der Mensch könne aber nicht für sich allein exis­tie­ren. Nur als Teil einer Gemein­schaft, von etwas Grö­ße­rem und Über­ge­ord­ne­tem könne das Leben als sinn­stif­tend erfah­ren werden. Wahre Gemein­schaft werde durch gemein­same Her­kunft, Tra­di­tion, Geschichte und Kultur gestif­tet. Sie müsse vor dem Ansturm fremder Rassen und Kul­tu­ren geschützt werden.

Die erha­bene Natur ist ein zen­tra­les Motiv der deut­schen Roman­tik. Hier lasse sich die die Größe des Uni­ver­sums und die Tiefe des Seins spüren. Dorthin kehrten wir zurück, um den...

Die Ratio­na­li­tät der Moderne habe alles Natür­li­che und Trieb­mä­ßige aus der Gesell­schaft ver­bannt. Zwar sei die Gesell­schaft dadurch gemä­ßig­ter und fried­li­cher gewor­den. Der Mensch ver­leugne aber per­ma­nent einen Teil seiner...

Die west­li­che Gesell­schaft befinde sich in ihrem End­sta­dium, heißt es oft in Anleh­nung an Oswald Speng­ler. Sie gehe an ihrer Deka­denz zugrunde. Überall finden sich Zeichen von Verfall und Selbstauflösung....

Aus­gangs­punkt der Argu­men­ta­tion: Das Leben sei ein per­ma­nen­ter Kampf. Der Wunsch nach Inter­es­sens­aus­gleich und Kom­pro­miss sei Aus­druck von Schwä­che. Das Wesen der Politik sei die Unter­schei­dung von Freund und Feind....

Der völ­ki­sche Anti­ka­pi­ta­lis­mus unter­schei­det zwi­schen „schaf­fen­dem“ (gut) und „raf­fen­dem“ Kapital (böse). Das Groß­ka­pi­tal bezie­hungs­weise die Hoch­fi­nanz seien vater­lands­lose Gesel­len. Sie kauften die Politik und kor­rum­pier­ten die Gesell­schaft. Global agie­rende Großkonzerne...