Wie­der­ge­win­nung der Gemeinschaft

Mul­ti­kul­tu­ra­lis­mus, der Kult des Indi­vi­du­ums und die Ent­frem­dung von der Natur hätten unsere Gemein­schaft zer­stört. Die moderne Gesell­schaft sei nur noch eine see­len­lose Orga­ni­sa­ti­ons­hülle für das Funk­tio­nie­ren tech­ni­scher Abläufe. Sie sei sinn­ent­leert. Ihr fehle das, was die Men­schen ver­bin­det, jede gemein­gül­tige Vision und Hoff­nung auf eine bessere Zukunft. Die Gesell­schaft sei zer­split­tert in unter­schied­lichste Welt­sich­ten, Reli­gio­nen, jede noch so befremd­li­che Geschlech­ter­rolle und sexu­elle Ano­ma­lie. In der moder­nen Gesell­schaft ist alles erlaubt. Alles müsse tole­riert werden. Alles kann durch die anderen in Frage gestellt werden. Es gebe keine Gewiss­hei­ten und Wahr­hei­ten mehr. Alles sei relativ und werde damit wertlos. Die Gesell­schaft sei zer­fal­len in Milieus, Gruppen und Ein­zelne, die haltlos sind, nichts mehr mit ein­an­der anfan­gen können und sich nicht mehr ver­ste­hen. Der Mensch könne aber nicht für sich allein exis­tie­ren. Nur als Teil einer Gemein­schaft, von etwas Grö­ße­rem und Über­ge­ord­ne­tem könne das Leben als sinn­stif­tend erfah­ren werden. Wahre Gemein­schaft werde durch gemein­same Her­kunft, Tra­di­tion, Geschichte und Kultur gestif­tet. Sie müsse vor dem Ansturm fremder Rassen und Kul­tu­ren geschützt werden.

Die erha­bene Natur ist ein zen­tra­les Motiv der deut­schen Roman­tik. Hier lasse sich die die Größe des Uni­ver­sums und die Tiefe des Seins spüren. Dorthin kehrten wir zurück, um den...

Die Auswahl und Fort­pflan­zung der Fit­tes­ten hat eine vitale Spezies her­vor­ge­bracht. Die Selek­tion der Schwa­chen und Fehl­ge­bil­de­ten sei not­wen­dig, um die Gesund­heit und Rein­heit des Volks­kör­pers und der Gesell­schaft sicherzustellen....

Der Natur wohne ein Geheim­nis inne. Als bio­lo­gi­sche Wesen ist der Men­schen Teil der Natur. In der moder­nen Zivi­li­sa­tion habe er den Kontakt zu ihr ver­lo­ren. Er habe sich als...

Die Ratio­na­li­tät der Moderne habe alles Natür­li­che und Trieb­mä­ßige aus der Gesell­schaft ver­bannt. Zwar sei die Gesell­schaft dadurch gemä­ßig­ter und fried­li­cher gewor­den. Der Mensch ver­leugne aber per­ma­nent einen Teil seiner...

Die Grund­an­nahme lautet: Das Leben könne nur in Gegen­sät­zen Kraft ent­fal­ten und pro­duk­tiv sein. Ein Span­nungs­ver­hält­nis zwi­schen zwei Polen sei nötig, um daraus Antrieb zu schöp­fen. Nur in der Abgrenzung...

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