Arthur Moeller van den Bruck

Der Prophet des „Dritten Reichs“

von Volker Weiß

Der Kulturkritiker Arthur Moeller van den Bruck war lange nahezu vergessen. Dabei zählte er zu den schillerndsten Autoren des Weimarer Radikalnationalismus. Die Wiederbelebung des Theoriekanons der Zwischenkriegszeit durch die heutige Neue Rechte hat auch ihn wieder in den Fokus gerückt.
In Moeller van den Brucks Biografie verdichteten sich vielfältige Probleme einer noch wilhelminisch geprägten Generation in den Umbrüchen von Weltkrieg, Revolution und Republik. Als Autor entzieht er sich einem einfachen Zugriff. Schon das Leben des Autodidakten brach mit den Konventionen seiner Zeit und gab Zeugnis von der Krise des Wilhelminischen Bürgertums.

1. Leben

Arthur Moeller van den Bruck wurde 1876 unter dem Namen Arthur Moeller als Sohn eines preußischen Baurats in der Rheinprovinz geboren, verweigerte sich aber dem standesgemäßen Bildungsweg. Nachdem er in Düsseldorf vom Gymnasium verwiesen worden war, suchte er um 1895 Anschluss an literarische Zirkel. Ohne Abitur und Studium wollte er sich in Berlin als Literaturkritiker etablieren. 1902 floh er vor Vaterschaft und drohendem Militärdienst ins Ausland und führte bis Kriegsausbruch vor allem in Frankreich und Italien die Existenz eines reisenden Bohemiens und prekär lebenden Autors.

In seiner zur Uferlosigkeit und Eklektizismus neigenden Textproduktion widmete er sich vor allem ästhetischen Fragen. Mehrbändigen Gesamtdarstellungen zur deutschen Literatur und Geschichte (1899 ff.) aus seiner Feder war kein Erfolg beschieden. Der Autorenname wandelte sich von Moeller-Bruck bis schließlich zum klingenderen Moeller van den Bruck. Bekanntheit erlangte Moeller durch die Herausgabe der ersten deutschen Werkausgabe Dostojewskijs (1906 ff.) und dem baugeschichtlichen Rekonstruktionsversuch eines „Preußischen Stils“ (1916).

Während seiner Wanderjahre hatte Moeller zu nationalistischen Einstellungen gefunden, die mehr und mehr in seine Arbeit einflossen. Im Ersten Weltkrieg stieß er zur amtlichen Kriegspropaganda, nach 1918 wurde er als Kopf des jungkonservativen „Juni-Klubs“ in Berlin zu einem der einflussreichsten Netzwerker und Stichwortgeber der antirepublikanischen Rechten. Sein bekanntestes Werk und zugleich politisches Vermächtnis war die 1923 erschienene Schrift „Das dritte Reich“. Doch der Erfolg blieb jenseits der eigenen Kreise weiter aus. Von der oberflächlichen Konsolidierung der Republik verzweifelt und seit seiner Bohème-Zeit alkoholabhängig nahm er sich 1925 mit 49 Jahren in einer Berliner Nervenklinik das Leben.
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Moellers Biografie war von Brüchen und Widersprüchen geprägt. Seine Fortschrittlichkeit in ästhetischen Fragen war ebenso wie der überbordende Nationalismus Kennzeichen der Epoche. Der Drang zur monumentalen Überbietung und Remythisierung der Moderne wies jedoch ebenso wie die Ablehnung eines geregelten Lebens über die bürgerliche Gesellschaft des Spätwilhelminismus hinaus. Er war damit selbst ein Resultat jenes »Übergangs«, in dem sich die Deutschen seiner Zeit empfanden. (1)

Gemeinsames Kennzeichen seiner verschiedenen Lebensabschnitte blieb ein glühender Nationalismus, den er mit modernen ästhetischen Auffassungen verband. Nach seinem Tod luden Lebensweg und Selbstmord zur Verklärung ein und schon bald rankten sich um Biographie und Werk Moellers zahlreiche Legenden. Seine Mitstreiter stilisierten ihn in den dreißiger Jahren zunächst zum „Künder“ des Nationalsozialismus, nach 1945 wollten sie in ihm hingegen einen Widerstandskämpfer avant la lettre erkannt haben. (2) Die von Weggefährten in die Welt gesetzte Behauptung der Indizierung seiner Texte während des Nationalsozialismus ist nicht belegbar, tatsächlich hielt man sein Andenken in dieser Zeit durchaus in Ehren. Erst in der Bundesrepublik verschwand er nahezu aus dem historischen Gedächtnis, jüngeren Autoren wie Ernst Jünger und Carl Schmitt wurde wesentlich mehr Aufmerksamkeit gewidmet. Die Rezeption seines Werkes ist heute fast ausschließlich auf theorieinteressierte Kreise der extremen Rechten beschränkt.

2. Monument und Moderne

Kennzeichnend für Moeller ist seine Offenheit für moderne, mithin avantgardistische Positionen. Der zeitgenössischen Umwelt stand er hingegen ambivalent gegenüber. Einerseits begrüßte er den massiven technologischen Aufbruch und globalen Führungsanspruch des Deutschen Reiches. Andererseits zählte er sich zur ästhetischen Opposition und verachtete das Spießertum. Der Berliner Historismus genügte seinen heroischen Ansprüchen nicht, er bewegte sich in einem geistigen Umfeld, das in den Vorlieben des Kaiserhofs französische Spuren anprangerte.

Im Gegensatz zu vielen zeitgenössischen Vertretern des völkischen Gedankens lehnte Moeller jedoch die kulturellen Resultate des urbanen Lebens nicht ab. Vielmehr begrüßte er stürmisch die „Monumentalität von Stein und Stahl“, die „unser Dasein überwölbt“. Er hielt es für die Aufgabe der Deutschen, ihren weltgeschichtlichen Führungsauftrag auch ästhetisch zu untermauern, da alle andern Völker daran gescheitert seien:

Der deutsche Stil dagegen wird moderner Stil überhaupt.“ (3)

Entsprechend begeisterte sich Moeller für die Produktgestaltung des Deutschen Werkbunds und zeitgenössische zyklopische Architektur. In der deutschen Industrie sah er einen Schlüssel, moderne deutsche Monumentalität und globale Vorherrschaft zu verbinden. Voller Optimismus forderte er 1909 „Mut zur neuen Weltanschauung“, zu einer „Epoche der Raum- und Zeitüberwindung, der äußersten Machtsteigerungen und großen Unternehmungen“, zu Motoren und Elektrizität, „Eisenbahnen“ und „Luftschiffen“, „Großkolonialisierungen und Rasseanschauungen, der Schlachtflotten, Millionenheere und des modernen Imperialismus.“ (4)

Moeller war unzufrieden mit der Gegenwart und fand die Potenziale der neuen Zeit nur ungenügend ausgeschöpft. Jedoch sah er in den Mitteln der Moderne keine Überwindung der Vergangenheit, sondern strebte, Ernst Jünger nicht unähnlich, zu einer Versöhnung von Mythos und Moderne. Denn ein Mythos konnte nach seiner Vorstellung im Akt einer „Urzeugung“ auch neu erschaffen werden, eine Fähigkeit, die er vor allem Preußen zusprach. (5) Diesem Denken entsprang später auch einer seiner bekanntesten Aphorismen, nach dem „konservativ ist, Dinge zu schaffen, die zu erhalten sich lohnt“. (6)

Zu den avantgardistischen Zügen Moellers gehörte zweifellos, dass er früh das politische Potenzial des italienischen Futurismus begriff. Schon ein Jahr vor dem Ersten Weltkrieg hatte er die Kraft des Futurismus zu „einer totalen Umgestaltung des Lebens“ erkannt, deren „eigentliche Ziele Staat und Gesellschaft“ waren. (7) Moellers eigene Publizistik verschmolz ebenfalls nationale und künstlerische Fragen. In einer Broschüre für den Vaterländischen Schriftenverband arbeitete er seine Idee einer „Nationalkunst für Deutschland“ aus. Darin forderte er, dass „Kunst in dem monumentalen Sinne, in dem eine Nation, wenn sie Anspruch auf unvergängliche weltgeschichtliche Betrachtungen haben will, für sich eine Form finden muss, die nur ihr angehört, und in der sie alles in ihr enthaltene und mit ihr verbundene durchaus eigenartig und unverkennbar ausdrücken kann.“ Seine Schlussfolgerung war bestechend schlicht:

Kunst in diesem Sinne ist immer national. Eine andere als nationale Kunst hat es nie gegeben, kann es auch gar nicht geben.“ (8)

Letztlich manifestierten sich für Moeller in der ästhetischen Form die überhistorischen Werte und Eigenschaften der Völker. Diese Anlagen konnten jedoch nur zur Geltung kommen und erhalten werden, wenn es den Völkern gelang, Nationen und Staaten zu werden und ihre ewigen Charakteristika zu bewahren. In einer umfangreichen Darstellung der italienischen Kunst verfocht Moeller die These, deren Niedergang sei mit der Assimilation der Germanen eingetreten. „Solange die Germanen sich unvermischt im Lande erhielten, schufen sie auf romanischer Erde nordische Rassenkunst.“ Mit ihrem Wandel zu Italienern und Römern sei in Form von Renaissance und Barock der „Verfall“ eingetreten. (9) Ähnlich argumentierte er in seiner Schrift über den „Preußischen Stil“, in der er die zahlreichen Einflüsse der französischen Aufklärung auf die preußische Architektur schlichtweg leugnete. Die Entstehung dieses schnörkellosen Neoklassizismus beschrieb er als eine Art „Pathogenese“, einen sich selbst erzeugenden Mythos, lediglich gespeist aus märkischem Geist und Erde. (10)

Angesichts dieser Disposition war es folgerichtig, dass Moeller nach 1918 keineswegs eine Restauration der Monarchie anstrebte. Er sah den Niedergang als Chance, endlich die ersehnte Synthese von Nation und Form zu erreichen. Noch in „Das dritte Reich“ hielt er fest: „Reaktionär ist, wer das Leben, das wir vor 1914 führten, noch immer für schön und groß, ja überaus großartig hält.“ (11) Dabei sei es nicht der Mangel an Rechten und Repräsentationsmöglichkeiten gewesen, der dieses Leben „abscheulich“ gemacht habe. Moeller bemängelte vielmehr, dass die Deutschen niemals ihren nationalen Stil gefunden hätten und beschied: „Das Reich war ohne Form.“ (12)

Diese Form aus nationaler Größe und ästhetischer Moderne gelte es nun beim Wiederaufbau des Reiches zu schaffen. Damit knüpfte Moeller an seine Vorkriegsforderungen nach einem „Stil des Reiches“ als Manifestation kultureller und politischer Hegemonie der Deutschen an, „von den Alpen bis zur Ostsee, von den rheinischen Bergen bis zu den russischen Steppen“. (13)

Nicht nur aufgrund dieser imperialen Implikationen sollte sich Moellers Forderung nach einer spezifisch „deutschen“ Moderne als eine Brücke in die Barbarei erweisen. Der Germanist Heinz Schlaffer hat auf die zentrale Rolle von Stil-Kategorien in der nationalsozialistischen Weltanschauung hingewiesen und aus Moellers zwingendem Stilwillen bereits die Dämmerung der kommenden Gewalt gelesen. Denn Moellers „Idee eines einigen Stils, eines ,Stils an sich‘, erklärt den Stilpluralismus des ästhetischen Historismus für überwunden. Dieser heroische Stil, aus spartanisch-preußischer Vergangenheit zitiert, aber für ein neues Deutsches Reich entworfen, nimmt dessen Anbruch vorweg. Es wird ein Stil der Herrschaft sein.“ (14)

In diesem ästhetisch-heroischen Überbietungsgestus findet sich auch die Grenze zum Konservatismus markiert, dem Moeller von seinen Adepten bis heute fälschlich zugeordnet wird. Stefan Breuer hat betont, dass Moeller entschlossen gewesen sei, „die Traditionen und Konventionen der bürgerlich-christlichen Welt zu demontieren und eine gänzlich neue Kultur zu schaffen, die keineswegs im Gegensatz zur wissenschaftlich-technischen Zivilisation“ stehen sollte. (15) Wie in seinem Nationalismus war er auch in ästhetischen Fragen ausgesprochener Modernist und gehört kaum einem konservativ-kulturpessimistischen Kanon an. Mit seiner Kombination von ästhetisch-technischer Modernität, mythischem Nationalismus und wiedererstandenem Reich erhoffte sich Moeller gewissermaßen die preußisch-protestantische Variante des Faschismus, um die deutsche Sendung in der Weltgeschichte endlich ihrer Bestimmung zuführen zu können.

3. Die „Ostideologie“

Aus Moellers Grundannahme von überhistorischen Eigenschaften der Völker resultierte ein weiteres Merkmal seiner Weltanschauung: die Neigung nach Osten. An ihr zeigte sich besonders, wie das „Denken in Himmelsrichtungen“ einen sich „konservativ-revolutionär“ verstehenden Kanon prägte. (16) Wie auch Oswald Spengler und zeitweilig auch Thomas Mann zählte er das Deutsche Reich nicht zur westlichen Hemisphäre, die er vor allem mit England und Frankreich assoziierte. Er sah die Zukunft in einem mythisch überhöhtem „Osten“. Inspiration bekam er dafür aus der preußischen Geschichte und dem Zirkel um den russischen Schriftsteller Dimitri Mereschkowski, den er vor dem Krieg in Paris kennengelernt hatte. Schon Moellers Edition der Werke Dostojewskis hatte den Zeitgeist zivilisationsmüder Intellektueller getroffen, die sich mythische Erneuerung aus dem Osten versprachen. Den Schriften Dostojewskis, die er kompromisslos in nationalistischem Sinn interpretierte, entlehnte Moeller den Gedanken an Deutschland als „protestierendes Reich“, das in einem zweitausendjährigen Kampf gegen die Romanisierung Europas stünde. (Ein Gedanke, der während des Krieges auch in Thomas Manns „Betrachtungen eines Unpolitischen“ auftauchen sollte). Diese mythische Orientierung wurde mit dem Ersten Weltkrieg durch geopolitische Überlegungen ergänzt. Der „Westen“ stand für Moeller dabei für die Vergangenheit romanisch geprägter Zivilisation, für Materialismus, Aufklärung und Republik. Vom „Osten“ erhoffte er sich Tiefe, Spiritualität und Zukunft.

Ebenfalls mit Dostojewskij ließ sich eine weitere Denkfigur veredeln, mit der Moeller sich die Welt ordnete: das „junge Volk“. Auf ihr sollte auch die prägnante Formel vom „Recht der jungen Völker“ aufbauen, mit der Moeller nach der Kriegsniederlage von 1918 für die Sache Deutschlands agitierte. Vor dem Krieg war der Gedanke vom „jungen Volk“ noch Teil der Begründung gewesen, warum sich die Welt einer deutschen Modernität unterwerfen müsse. In seinem Schema waren „alte Völker“ solche, „die ihren Erdberuf in einer Zivilisation und Kultur bereits erfüllt, die ihre Entwicklung bereits hinter sich gebracht und die nun, weil ihnen die Vergangenheit schon einmal gehört hat, nicht wohl eine Zukunft mehr vor sich haben können.“ (17) Diese Charakteristik betraf vor allem die „romanischen Völker“. Sie werden abgelöst durch die „jungen Völker“ der Germanen, „welche, seitdem sie in die Weltgeschichte eingetreten, das Problem ihrer nationalen Existenz in einer Zivilisation oder Kultur noch nicht, oder doch noch nicht endgültig gelöst haben“. (18) Ihnen folgen noch Russland und Amerika mit noch unentfalteten Möglichkeiten als kommende Mächte.
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„In Vergangenheitsvölker, Gegenwartsvölker und Zukunftsvölker ist so die Menschheit heute geschieden.“ (19)

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Als die Frontenbildung im Weltkrieg nicht diesem Schema entsprach, modifizierte Moeller es kurzerhand. Russland wurde zur „jungen Rasse“ und die Amerikaner „nur eine neue Nation“. (20) Mit dem von ihm ausgerufenen „Recht der jungen Völker“ wollte Moeller schließlich unter völliger Verkennung der realen Umstände eine deutsche Vorherrschaft in der Nachkriegsordnung sichern. Er glaubte, der Weltkrieg habe die „jungen Völker“ gegen die „Verheißungen des Westlertums“ immunisiert und ihnen die Augen geöffnet, um sich hinter Deutschland zu sammeln. (21) Insgesamt war die Programmatik der „jungen Völker“ eine willkürliche und an augenblicklichen Interessen orientierte Konstruktion. Entsprechend widersprüchlich und sprunghaft waren ihre Zuordnungen. Doch sie traf ein Bedürfnis der nationalen Kräfte, Deutschland nach der Kriegsniederlage als Opfer und Freiheitskämpfer zu sehen.

Moellers emphatische Projektionen auf den „Osten“ haben ihm mitunter den Ruf eines Slawophilen eingebracht. Tatsächlich jedoch sah er vor allem die Zukunft der Deutschen im Osten. Die Führung der aufstrebenden „jungen“ Völker gegen die „alten“ sollte den Deutschen obliegen, den Russen kam als unfertige Rasse die Rolle der Lernenden zu. Sie sollten den Fehler ihrer Westorientierung seit Peter dem Großen erkennen und sich künftig Asien zuwenden. Deutschland sollte die Vorherrschaft im freiwerdenden europäischen Teil übernehmen. Sein Programm war ein Aufruf zur Expansion, das nicht zufällig den Geist des Friedens von Brest-Litowsk atmete (die erste Fassung vom „Recht der jungen Völker“ war noch im Auftrag seiner Propaganda-Dienststelle geschrieben worden). Äußerlich stellte der Krieg einen tiefen Einschnitt in der Biographie Moellers dar. Die Vergangenheit des freischwebenden Intellektuellen sollte nicht wiederkehren. Aus dem randständigen Bohemien wurde ein bedeutender politischer Akteur.

4. Juni-Klub und „Das dritte Reich“

Mit dem Kriegsende stand Moeller im Zentrum eines nationalistischen Netzwerks in Berlin. Der 1919 von ihm mit Heinrich von Gleichen und Eduard Stadtler gegründete „Juni-Klub“ sah sich als eine „Sammlung“ von „Deutschen, die aufbauend wirken können“, und trachtete danach, „alle diejenigen Deutschen auszuschalten, die zersetzend wirken würden.“ (22) In der Berliner Motzstraße sammelten sich nationale Kräfte zur Bekämpfung der Republik. Mit hervorragenden gesellschaftlichen und politischen Kontakten ausgestattet und großzügig über „antibolschewistische“ Zuwendungen aus der deutschen Wirtschaft finanziert, entstand der jungkonservative „Ring-Kreis“, mit seiner Zeitschrift „Das Gewissen“, eigenen Publikationen und einem angegliederten „politischen Kolleg“ als Schulungsstätte. (23) 1924 wurde der Juni-Klub in „Deutscher Herrenklub“ umbenannt, der sozial wesentlich exklusiver war und nach Moellers baldigem Tod vor allem durch den späteren Reichskanzler Franz von Papen staatspolitisch unmittelbarer wirken sollte.

Im Rahmen des Juni-Klub veröffentlichte Moeller 1923 sein Hauptwerk „Das dritte Reich“, mit dem er eine Programmatik des Weimarer Jungkonservatismus entwarf. Gemäß der verbreiteten zeittypischen Syntheseversuche eines nichtmarxistischen „Sozialismus“ mit einem radikalen Nationalismus verstand es auch Moeller, der Öffentlichkeit sein Programm als deutschen „Sozialismus“ anzudienen. Damit unterstrich er seinen strikt antiliberalen und revolutionären Kurs und versuchte, den linken Zeitgeist anzusprechen. Mit der internationalen Arbeiterbewegung hatte diese Konzeption nichts zu tun: „Jedes Volk hat seinen eigenen Sozialismus“, beschied Moeller in „Das dritte Reich“. (24) Ausführlich formulierte er darin die Programmatik eines antimaterialistischen, organischen und nationalen „Sozialismus“ als „eine körperschaftliche Auffassung von Staat und Wirtschaft“. (25)

In seinem „Sozialismus“ setzte Moeller nationale Kategorien an die Stelle sozialer und beschied, der marxistische Klassenkampf sei obsolet, es ginge nur noch um „Völkerbesitz“. (26) Daher liege die Zukunft für die deutschen Arbeiter im Imperialismus. „Wo der Marxismus endet“, verkündet Moeller, „dort beginnt Sozialismus: ein deutscher Sozialismus, der berufen ist, in der Geistesgeschichte der Menschheit allen Liberalismus abzulösen.“ (27) In seiner Charakteristik des Sozialismus verwendete er routiniert antisemitische Deutungsmuster. Beispielsweise beschrieb er Karl Marx als Fremden, der die deutsche Geschichte nicht im Blut trage. Der Philosoph sei „nur aus dem Judentum zu verstehen. Er hat nicht zufällig seine mosaischen, seine makkabäischen, seine talmudischen Züge, und solche des Ghetto.“ (28) Wie auch der Liberalismus entspräche der Marxismus nicht dem deutschen Wesen. Ohnehin unterschied Moeller kaum zwischen Marxismus und dem Liberalismus. Letzterem sprach er eine ähnliche Destruktivität zu, wie auch sein bekanntestes Diktum zeigt:

„An Liberalismus gehen die Völker zugrunde.“ (29)

Aufbauend auf den Gedanken der Führung und des Nationalismus, unter strikter Ablehnung jedes Gleichheits- und Emanzipationsstrebens definierte Moeller einen nationalen „Sozialismus“ als „Verwurzelung, Staffelung, Gliederung.“ Die Stoßrichtung war ein strikt antimarxistischer und antiliberaler Nationalismus im Rahmen eines autoritären Obrigkeitsstaates. Diese Bedeutungsverschiebung politischer Termini im Sinne des Nationalismus war typisch für Moellers Publizistik. In „Das dritte Reich“ wandte er diese Methode systematisch an, um zeitgemäß für den angestrebten Sturz der Republik zu werben. Derartige Eingriffe ermöglichten es ihm, sich zentrale Vokabeln des politischen Diskurses der Gegenseite anzueignen – ein Vorgriff auf die Diskurspiraterien des heutigen Rechtspopulismus. „Revolution“ wurde so zum Ziel nationalistischer Politik, „Demokratie“ war für Moeller die „Fortsetzung der Monarchie“ als „geführte Demokratie“ und der „konservative Gedanke“ hatte seinen Sinn durch die Revolution „wiedergewonnen“. Das Gesamtkonzept erschloss sich schon aus den ersten Zeilen des Buchs:

Ein Krieg kann verloren werden. Ein unglücklicher Krieg ist niemals unwiderruflich. Der ärgste Friede ist niemals endgültig. Aber eine Revolution muß gewonnen werden.“ (33)

Angesichts der Republik sah Moeller nur einen Weg, sein Ziel zu erreichen, wie er an Heinrich von Gleichen schrieb: „Es bleibt nur übrig, die Parteien von der Seite der Weltanschauung her zu zertrümmern.“ (34) Dieser Aufgabe widmete er seine Textproduktion voll und ganz. Das von ihm skizzierte „dritte Reich“ trug deutliche Züge eines autoritären Ständestaates und sollte unter Mobilisierung aller technischen und geistigen Reserven die Revanche für den 1918 verlorenen Krieg ermöglichen.

Im Kontext seiner geostrategischen Neuordnungsversuche verwendet Moeller bereits die Formel vom „Volk ohne Raum“. Dabei bezog er sich auf seinen Freund und Mitstreiter Hans Grimm als Stichwortgeber, der sie 1926 schließlich in einem Bestseller popularisieren sollte. (35)

Die Lektüre der politischen Publizistik Moellers ist aufgrund mangelnder Systematik aufreibend. Seine Verwendung politischer Begriffe grenzte an Willkürlichkeit, Definitionen wurden meist freimütig aus dem Nichts geschöpft, der aphoristische Stil duldete weder Reflexion noch Widerspruch. Doch ging es bei Moellers Texten nicht um analytische Schärfe, sondern um die prophetische Kraft. Fritz Stern bewertete daher schon 1963 Moellers Ideenwelt als wenig originell und dem „ideologischen Grundbestand des antidemokratischen rechten Flügels“ entsprechend. „Aber Moeller“, betonte Stern, „erfüllte sie mit Leben, und indem er sie mit dem Erlösungsmythos des dritten Reiches in Verbindung brachte, lenkte er die Hoffnung der Menschen auf sie. Sein Werk ist als ,wahrhaft politische Religion‘ bezeichnet worden; Glaube, Zorn und Weissagung sind seine wesentlichen Elemente.“ (36)

5. Das Erbe

Nach 1933 entfalteten Weggefährten und Angehörige eine rege Tätigkeit, Moeller einen angemessenen Platz in der Ahnengalerie des Nationalsozialismus zu verschaffen. Vor allem drang Moellers Witwe Lucie Moeller van den Bruck darauf, ihren Gatten gewissermaßen als Stichwortgeber Hitlers in das Pantheon der Nationalsozialismus aufzunehmen. Bereits unmittelbar nach der Machtübertragung erreichte sie, dass Staats- und Parteistellen prüften, Moellers Nachlass als Grundstock für eine „Moeller van den Bruck-Sammlung, Archiv und Bibliothek zur Nationalsozialistischen Bewegung“ zu nutzen. Zur Eröffnung 1934 trat mit dem Dramatiker Hans Schwarz ein persönlicher Freund Moellers die Leitung des Archivs an.  Schwarz besorgte eine ganze Reihe von Neudrucken der Schriften Moellers, Neuauflagen gab es bis in die Kriegsjahre hinein.

Als weitere Manifestation seines Stellenwerts kann gesehen werden, dass ab 1935 in seiner Geburtsstadt Solingen jener Teil der Hauptstraße in Moeller-van-den-Bruck-Straße umbenannt wurde, der in den Adolf-Hitler-Platz einmündete. Zwischen seinem 10. Todestag 1935 und seinem 60. Geburtstag 1936 kam es zu einer ausführlichen Würdigung Moeller van den Brucks in den Feuilletons der deutschen Zeitungen.
Dennoch kam es nie zu der großen Anerkennung, die sich Moellers Witwe erhofft hatte. Die Nationalsozialisten bewachten eifersüchtig die Alleinstellung Hitlers als geistigen Vater ihrer Weltanschauung und bevorzugten für die Ahnengalerie weniger in die Gegenwart ragende Autoren wie Paul de Lagarde oder Richard Wagner.

Neben der Nichtzugehörigkeit Moellers zur NSDAP zu Lebzeiten blieben vor allem die unsystematische Grundierung seines Rassenbegriffs und die „Ostideologie“ für seine Kritiker als Makel. Hinzu kam, dass sich Teile der 1934 während der Röhm-Krise ausgeschalteten inner-nationalsozialistischen Opposition auf Moeller berufen hatten und vor allem dem Milieu des Deutschen Herrenclubs der Geruch des volksfernen Adelsdünkels anhing. Letztlich gab es Anhänger Moellers auf allen Seiten, ein Umstand, der durch die großen Interpretationsspielräume seiner diffusen Texte sicher begünstigt wurde. Die Versuche seiner Schüler und Weggefährten, ihn nach 1945 in eine maximale Distanz zum NS zu rücken, entbehrten jedoch jeder Grundlage.

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Der Mythos „Konservative Revolution“

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Anders als Heidegger, Jünger und Schmitt wäre Moeller heute wahrscheinlich vergessen, hätte 1949 nicht der Schweizer Armin Mohler die Legende einer „Konservativen Revolution“ geschaffen. Mit dieser paradoxen Konjunktion behauptete Mohler die Existenz einer „anderen“ deutschen Rechten, die vom Nationalsozialismus nicht nur zu unterscheiden, sondern auch verfolgt worden sei. Das Problem war dabei weniger die Anerkennung eines breiten Spektrums aufseiten der vor-nationalsozialistischen Rechten, sondern die Konstruktion einer Strömung, deren Trennlinie vom Nationalsozialismus „mit Blut gezogen worden“ sei.

Mohler setzte das wirkmächtige Narrativ von der „Konservativen Revolution“ als den „Trotzkisten des Nationalsozialismus“ in die Welt, um seinen Untersuchungsgegenstand moralisch aufzuwerten. (37) Er wies explizit auf die „geistige Führerschaft“ (38) Moellers im Jungkonservatismus hin und behauptete kontrafaktisch eine pauschale „nationalsozialistische Ablehnung“ (39) des Autors nach 1933. Von einer neuen Generation der äußersten Rechten, die Ende der sechziger Jahre nach einem neuen Narrativ suchte, wurde Mohlers Legende dankbar aufgenommen. Vor allem in der „Neuen Rechten“ gilt die Berufung auf Autoren der zwanziger Jahre bis heute als probates Mittel, sich von einer durch Niederlage und Verbrechen kontaminierten Tradition frei zu machen, ohne wesentliche Positionsänderungen vorzunehmen.

In diesen Kreisen fühlt man sich Mohlers Kanon verpflichtet und arbeitet daran, Leben und Werk Moellers dem Vergessen zu entreißen. Das Gedenken an den Autor steht unter apologetischen Vorzeichen, reproduziert die in der Nachkriegszeit geschaffenen Legenden und blendet neuere Forschungen systematisch aus. (40) Nicht zuletzt aufgrund seiner Fähigkeit, Begriffe umzuprägen, gilt Moeller dort als »genialer Werbetexter«. (41) Die Wochenzeitung Junge Freiheit veranstaltete Sammlungen zur Pflege von Moellers Grab in Berlin. Die Arbeit des Juni-Klubs gilt als Vorbild für die eigenen Bestrebungen. Mit Blick auf die Gründung des Instituts für Staatspolitik in Schnellroda um die Jahrtausendwende zog Karlheinz Weißmann den Vergleich mit dem „Politischen Kolleg“ heran. (42) Vor allem wird ein Gedankengut gepflegt, wie es sich in Moellers Schriften ausformuliert findet. Die Angriffe der heutigen Neuen Rechten auf Rationalismus, Liberalismus und Materialismus gehen mit einer demonstrativen Abkehr vom Westen einher. Noch heute wird in Zeitschriften wie der Sezession vor dem „zersetzende(n) Gift des Parlamentarismus“ gewarnt, der „jeden zu verderben droht, der sich ihm anheimstellt“. (43) Ausgeprägter Nationalismus, der Glaube an autoritäre Staatsführung, eine klar gegliederte Gesellschaft und die Neigung zu einer erhabenen Ästhetik bestimmen ihr Denken bis heute.

Selbst, wenn Moeller heute nicht mehr so im Fokus steht wie zu Lebzeiten und in seiner Bekanntheit hinter jüngere Autoren wie Schmitt, Jünger und auch Mohler zurücktritt, ist er der Neuen Rechten als Ahnherr noch immer präsent. Inhaltlich verblüfft an seinem Werk die Modernität, die unbedingte Offenheit für Technik und Ästhetik. Seine Überlegungen zur notwendigen kulturellen Durchdringung des politischen Nationalismus zielten auf einen Kampf um kulturelle Deutungshoheit, wie er aktuell wieder weltweit geführt wird. Der Begriff des „Preußischen Stils“ wurde in jüngster Zeit in Kontext architektonischer Rekonstruktionen fragwürdig wiederbelebt. (44) Auch die für Moeller typische feindliche Übernahme politischer Signifikanten unter Verschiebung des Signifikats kann als eine Vorwegnahme heutiger rechtspopulistischer bzw. neurechter Agitationsmethoden gesehen werden, die mit „alternativen“ Fakten hantieren und dabei willkürlich Bedeutungen setzen. Im Rahmen heutiger Eurasien-Konzeptionen der extremen Rechten ist zudem Moellers Ostideologie eine beliebte Referenz. So konnte sein Werk in der extrem rechten Diskursnische überwintern. Gemessen am Gesamtumfang ist jedoch außer einigen Aphorismen nicht viel geblieben.


  1. Martin Doerry: Übergangsmenschen – Die Mentalität der Wilhelminer und die Krise des Kaiserreichs. Weinheim 1986.
  2. Für die Behauptung der Nähe vgl. beispielsweise Max Hildebert Boehm: Ruf der Jungen – Eine Stimme aus dem Kreise um Moeller van den Bruck. Freiburg i. B. 1933, S. 13; für die Behauptung der Distanz nach 1945 vgl. Rudolf Pechel: Deutscher Widerstand, Zürich 1947, S. 279 f.
  3. Moeller van den Bruck: Die Deutschen – Unsere Menschengeschichte. Bd. 5: Gestaltende Deutsche. Minden o. J. 1907, S. 279.
  4. Moeller van den Bruck: „Der Mut zur neuen Weltanschauung“, in: Der Tag, 10. Dezember 1909.
  5. Vgl. Michel Grunewald, Moeller van den Brucks Geschichtsphilosophie. Bd. 1: »Ewige Urzeugung«, »Ewige Anderswerdung«, »Ewige Weitergabe«. Bern (u.a.) 2001 und Moeller van den Bruck, Der preußische Stil. Breslau 1931, S. 15.
  6. Moeller van den Bruck: Das dritte Reich. Berlin 1923, S. 215.
  7. Peter Demetz: Worte in Freiheit – Der italienische Futurismus und die deutsche literarische Avantgarde 1912–1934. Mit einer ausführlichen Dokumentation. München 1990, S. 32 f.
  8. Moeller van den Bruck: Nationalkunst für Deutschland. in: Flugschriften des Vaterländischen Schriftenverbandes 1, Berlin 1909, S. 3 f.
  9. Moeller van den Bruck: Die italienische Schönheit. München 1913, S. 743.
  10. Moeller van den Bruck: Der preußische Stil. Breslau 1931, S. 145.
  11. Moeller van den Bruck: Das dritte Reich. Berlin 1923, S. 177.
  12. Moeller van den Bruck: Das dritte Reich. Berlin 1923, S. 178.
  13. Moeller van den Bruck: Die Deutschen – Unsere Menschengeschichte, Bd. 5: Gestaltende Deutsche. Minden o. J. 1907, S. 281.
  14. Heinz Schlaffer, Das entfesselte Wort. Nietzsches Stil und seine Folgen. München 2007, S. 189.
  15. Stefan Breuer: Arthur Moeller van den Bruck – Politischer Publizist und Organisator des Neuen Nationalismus in Kaiserreich und Republik. In: Gangolf Hübinger / Thomas Hertfelder (Hrsg.), Kritik und Mandat – Intellektuelle in der deutschen Politik. Stuttgart u. München 2000, S. 138–150, hier S. 145.
  16. Armin Mohler: Die konservative Revolution in Deutschland 1918–1932 – Ein Handbuch. Graz 1999, S. 64.
  17. Moeller van den Bruck: Die Zeitgenossen – Die Geister, die Menschen. Minden 1906, S. 59.
  18. Ebenda, S. 59.
  19. Ebenda, S. 60.
  20. Moeller van den Bruck: „Das Recht der jungen Völker“, in: derselbe, Das Recht der jungen Völker. Sammlung politischer Aufsätze, herausgegeben von Hans Schwarz. Berlin 1932, S. 155-171, hier S. 164. (Zuerst: Deutsche Rundschau im November 1918).
  21. Ebenda, hier S. 170.
  22. Juni-Klub: „Die Dreiunddreißig Sätze“. In: Manfred Schoeps: Der Deutsche Herrenklub – Ein Beitrag zur Geschichte des Jungkonservatismus in der Weimarer Republik. Erlangen 1974, S. 216–218, hier S. 216.
  23. Vgl. Berthold Petzinna: Erziehung zum deutschen Lebensstil – Ursprung und Entwicklung des jungkonservativen „Ring“-Kreises 1918–1933. Berlin 2000;
    Claudia Kemper: Das Gewissen 1919 bis 1925 – Kommunikation und Vernetzung der Jungkonservativen. München 2011.
  24. Moeller van den Bruck, Das dritte Reich. Berlin 1923, S. 59.
  25. Ebenda, S. 61.
  26. Ebenda, S. 49.
  27. Ebenda, S. 63.
  28. Ebenda, S. 38.
  29. Ebenda, S. 64.
  30. Ebenda, S. 61.
  31. Ebenda, S. 121.
  32. Ebenda, S. 243.
  33. Ebenda, S. 1.
  34. Brief Moellers an Heinrich von Gleichen vom Dezember 1922, in: Moeller 1923 o. S. (vorangestellt).
  35. Hans Grimm: Volk ohne Raum. München 1933 (zuerst 1926).
  36. Fritz Stern: Kulturpessimismus als politische Gefahr – Eine Analyse nationaler Ideologie in Deutschland. München 1986 (1963), S. 311 f.
  37. Armin Mohler: Die Konservative Revolution in Deutschland 1918–1932 – Ein Handbuch. Graz und Stuttgart 1999 (1950), S. 3 f.
  38. Ebenda, S. 138.
  39. Ebenda, S. 402.
  40. Beispielhaft der Artikel zum 90. Todestag Moellers von Karlheinz Weißmann: »Der mißverstandene Standpunkt«, in: Junge Freiheit 22/2015, S. 20.
  41. Wolfgang Müller, »Wiederanknüpfung nach Vorwärts«, in: Junge Freiheit 17/2017, S. 19.
  42. „Ein politisches Kolleg als Vision“ – Dieter Stein im Gespräch mit Karlheinz Weißmann, in: Junge Freiheit 45/1999, S. 3.
  43. https://sezession.de/61198/sonntagsheld-107-bella-gerant-alii
  44. Vgl. Stephan Trüby: Eine „neue“ Rechte gibt es nicht – Zur Architekturhistoriographie und -theorie der Rechten in Deutschland einst und heute, in: Arch+ 235, S. 12–23.