Ganz­heit­lich­keit statt see­len­lo­ser Ratio­na­li­tät, die Spal­tung von Körper und Geist überwinden

Die erha­bene Natur ist ein zen­tra­les Motiv der deut­schen Roman­tik. Hier lasse sich die die Größe des Uni­ver­sums und die Tiefe des Seins spüren. Dorthin kehrten wir zurück, um den Nich­tig­kei­ten und Bedeu­tungs­lo­sig­keit des ratio­na­li­sier­ten Alltags zu ent­flie­hen und wieder in das über­wäl­ti­gende Gefühl, Teil des großen Ganzen zu sein, einzutauchen.

Die Ratio, das gefühl­lose, berech­nende Denken habe den Men­schen vom eigent­li­chen Sein ent­frem­det. Er sei taub gewor­den worden für Stimmen des wahren Lebens, für die innere Wahr­heit und den tie­fe­ren Sinn des Daseins. Mit der instru­men­tel­len Ratio­na­li­tät habe sich der Mensch erhoben über das Sein und über die Gemein­schaft. Er halte sich für klüger und ver­stän­di­ger als seine Vor­fah­ren. In Wahr­heit aber habe das moderne Indi­vi­duum den Anschluss an sich selbst ver­lo­ren und sei einsam und ori­en­tie­rungs­los. Der Mensch sei emp­fin­dungs­los gewor­den für die Fas­zi­na­tion des Lebens und seinen Sinn. Es gelte zurück­zu­keh­ren zu sich selbst, zum Ein­klang mit dem Sein und der Volks­ge­mein­schaft, ohne die der ein­zelne nicht sein könne.

Dra­ma­ti­sche Zustände ver­lang­ten radi­kale Metho­den. Poli­ti­cal Cor­rect­ness, der Verweis auf geord­nete Ver­fah­ren und Umgangs­for­men seien bloße Instru­mente, um die über­fäl­lige Ver­än­de­rung des Systems abzu­weh­ren. Im Kampf für das Über­le­ben der...

Mul­ti­kul­tu­ra­lis­mus, der Kult des Indi­vi­du­ums und die Ent­frem­dung von der Natur hätten unsere Gemein­schaft zer­stört. Die moderne Gesell­schaft sei nur noch eine see­len­lose Orga­ni­sa­ti­ons­hülle für das Funk­tio­nie­ren tech­ni­scher Abläufe. Sie...

Die west­li­che Gesell­schaft befinde sich in ihrem End­sta­dium, heißt es oft in Anleh­nung an Oswald Speng­ler. Sie gehe an ihrer Deka­denz zugrunde. Überall finden sich Zeichen von Verfall und Selbstauflösung....

Aus­gangs­punkt der Argu­men­ta­tion: Das Leben sei ein per­ma­nen­ter Kampf. Der Wunsch nach Inter­es­sens­aus­gleich und Kom­pro­miss sei Aus­druck von Schwä­che. Das Wesen der Politik sei die Unter­schei­dung von Freund und Feind....

Die Argu­men­ta­tion läuft so: Die kos­mo­po­li­ti­schen, volks­frem­den Eliten seien eine Min­der­heit, die sich an den ent­schei­den­den Macht­po­si­tio­nen fest­ge­setzt hat: Regie­rung, Par­la­ment, Medien, Ver­wal­tung. Sie kon­trol­lier­ten und domi­nie­ren das öffent­li­che Leben...