Eli­ten­kri­tik: Volk gegen Par­la­ment, der kleine Mann gegen „die da oben“

Die Argu­men­ta­tion läuft so: Die kos­mo­po­li­ti­schen, volks­frem­den Eliten seien eine Min­der­heit, die sich an den ent­schei­den­den Macht­po­si­tio­nen fest­ge­setzt hat: Regie­rung, Par­la­ment, Medien, Ver­wal­tung. Sie kon­trol­lier­ten und domi­nie­ren das öffent­li­che Leben mit ihren ego­is­ti­schen Inter­es­sen („Lügen­presse“). Der wahre Wille des Volkes komme nur nicht zur Geltung. Die Eliten ver­such­ten, den Willen des Volks zu unter­drü­cken, weil der unver­fälschte Volks­wille den eigenen Inter­es­sen ent­ge­gen­steht. Das System sei nicht demo­kra­tisch. Wahlen sind nur ein Instru­ment der Ruhig­stel­lung. Dem Volk soll vor­ge­gau­kelt werden, es könne die Politik beein­flus­sen. In Wahr­heit werde alles von den Eliten unter­nom­men, um dies zu ver­hin­dern. Ent­spre­chend macht­los fühlten sich die ein­fa­chen Leute gegen „die da oben“.

Es müssen neue Wege gefun­den werden, um den Willen des Volks und den Inter­es­sen des kleinen Mannes zur Geltung zu ver­hel­fen. Die Volks­ab­stim­mung trägt mehr demo­kra­ti­sche Kraft als der Par­la­men­ta­ris­mus mit seinen ziel- und end­lo­sen Debat­ten, die den Inter­es­sen der Lob­bis­ten Tür und Tor öffnen. Das ganze System und seine Hand­lan­ger wie die „System- oder Lügen­presse“ gilt es zu über­win­den. Dafür ist eine Gegen­öf­fent­lich­keit nötig, die nicht durch die Zensur des Systems ein­ge­schränkt wird.

Dra­ma­ti­sche Zustände ver­lang­ten radi­kale Metho­den. Poli­ti­cal Cor­rect­ness, der Verweis auf geord­nete Ver­fah­ren und Umgangs­for­men seien bloße Instru­mente, um die über­fäl­lige Ver­än­de­rung des Systems abzu­weh­ren. Im Kampf für das Über­le­ben der...

Mul­ti­kul­tu­ra­lis­mus, der Kult des Indi­vi­du­ums und die Ent­frem­dung von der Natur hätten unsere Gemein­schaft zer­stört. Die moderne Gesell­schaft sei nur noch eine see­len­lose Orga­ni­sa­ti­ons­hülle für das Funk­tio­nie­ren tech­ni­scher Abläufe. Sie...

Der völ­ki­sche Anti­ka­pi­ta­lis­mus unter­schei­det zwi­schen „schaf­fen­dem“ (gut) und „raf­fen­dem“ Kapital (böse). Das Groß­ka­pi­tal bezie­hungs­weise die Hoch­fi­nanz seien vater­lands­lose Gesel­len. Sie kauften die Politik und kor­rum­pier­ten die Gesell­schaft. Global agie­rende Großkonzerne...

Die erha­bene Natur ist ein zen­tra­les Motiv der deut­schen Roman­tik. Hier lasse sich die die Größe des Uni­ver­sums und die Tiefe des Seins spüren. Dorthin kehrten wir zurück, um den...

Aus­gangs­punkt der Argu­men­ta­tion: Das Leben sei ein per­ma­nen­ter Kampf. Der Wunsch nach Inter­es­sens­aus­gleich und Kom­pro­miss sei Aus­druck von Schwä­che. Das Wesen der Politik sei die Unter­schei­dung von Freund und Feind....