Dezisio­nis­mus, Freund-Feind-Denken, Politik als per­ma­nen­ter Kampf

Aus­gangs­punkt der Argu­men­ta­tion: Das Leben sei ein per­ma­nen­ter Kampf. Der Wunsch nach Inter­es­sens­aus­gleich und Kom­pro­miss sei Aus­druck von Schwä­che. Das Wesen der Politik sei die Unter­schei­dung von Freund und Feind. Der ein­zelne müsse sich ent­schei­den, auf welcher Seite er steht: Bist Du mit uns oder gegen uns. Politik wird als Null­sum­men­spiel gedacht: Der Sieg des einen ist die Nie­der­lage des Anderen. Wahre Macht hat nur der, der über den Aus­nah­me­zu­stand ent­schei­den kann, wie es bei Carl Schmitt heißt. Für ihn kann die Macht nicht vom Volk aus­ge­hen. Nur ein Gewalt­herr­scher sei in der Lage, für Ordnung zu sorgen, indem er per­ma­nent mit dem Aus­nah­me­zu­stand droht.

Die Dik­ta­tur sei der Ernst­fall von Politik. Die Bewun­de­rung gilt solchen Herr­schern, die ihr Land mit harter Hand führen und dafür von ihrem Volk verehrt würden. Die aggres­sive Vor­wärts­ver­tei­di­gung ist legi­ti­mer Selbst­schutz, sie ent­spricht dem unaus­weich­li­chen Kampf ums Dasein. Jedes Volk müsse seine Daseins­be­rech­ti­gung erkämp­fen. Es müsse sich gegen­über anderen Völkern behaup­ten, seinen Lebens­raum erkämp­fen und ihn ver­tei­di­gen. Wer zu schwach sei, sich zu behaup­ten, habe seine Daseins­be­rech­ti­gung ver­wirkt und wird zurecht unter­ge­hen. Dies gelte in der innen­po­li­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zung ebenso wie im Kampf zwi­schen den Völkern.

Die west­li­che Gesell­schaft befinde sich in ihrem End­sta­dium, heißt es oft in Anleh­nung an Oswald Speng­ler. Sie gehe an ihrer Deka­denz zugrunde. Überall finden sich Zeichen von Verfall und Selbstauflösung....

Der Natur wohne ein Geheim­nis inne. Als bio­lo­gi­sche Wesen ist der Men­schen Teil der Natur. In der moder­nen Zivi­li­sa­tion habe er den Kontakt zu ihr ver­lo­ren. Er habe sich als...

Dra­ma­ti­sche Zustände ver­lang­ten radi­kale Metho­den. Poli­ti­cal Cor­rect­ness, der Verweis auf geord­nete Ver­fah­ren und Umgangs­for­men seien bloße Instru­mente, um die über­fäl­lige Ver­än­de­rung des Systems abzu­weh­ren. Im Kampf für das Über­le­ben der...

Der völ­ki­sche Anti­ka­pi­ta­lis­mus unter­schei­det zwi­schen „schaf­fen­dem“ (gut) und „raf­fen­dem“ Kapital (böse). Das Groß­ka­pi­tal bezie­hungs­weise die Hoch­fi­nanz seien vater­lands­lose Gesel­len. Sie kauften die Politik und kor­rum­pier­ten die Gesell­schaft. Global agie­rende Großkonzerne...

Die Argu­men­ta­tion läuft so: Die kos­mo­po­li­ti­schen, volks­frem­den Eliten seien eine Min­der­heit, die sich an den ent­schei­den­den Macht­po­si­tio­nen fest­ge­setzt hat: Regie­rung, Par­la­ment, Medien, Ver­wal­tung. Sie kon­trol­lier­ten und domi­nie­ren das öffent­li­che Leben...