Angst vor Iden­ti­täts­ver­lust, Ethnopluralismus

Die Grund­an­nahme lautet: Das Leben könne nur in Gegen­sät­zen Kraft ent­fal­ten und pro­duk­tiv sein. Ein Span­nungs­ver­hält­nis zwi­schen zwei Polen sei nötig, um daraus Antrieb zu schöp­fen. Nur in der Abgren­zung zu Anderen könne der eigene Cha­rak­ter, die Eigen­art eines Volkes und seiner unver­wech­sel­ba­ren Kultur erfah­ren und gespürt werden. Die Gleich­ma­che­rei, die Ver­mi­schung von Gegen­sätz­li­chem, von unter­schied­li­chen Kul­tu­ren und Geschlech­tern führe zu Auf­lö­sung von Iden­ti­tät und Lebens­kraft. Dies bedeute schlei­chen­den Nie­der­gang und Selbst­auf­lö­sung. Das Auf­recht­erhal­ten der Gegen­sätze nutze auch dem Anderen, da auch er nur in der Nicht-Ver­mi­schung seine Iden­ti­tät bewah­ren kann. Die natio­nale Rechte wolle sich nicht über andere Völker erheben, sondern das eigene Volk, die eigene Tra­di­tion im Rahmen eines glo­ba­len Ethno-Plu­ra­lis­mus bewahren.

Die Argu­men­ta­tion läuft so: Die kos­mo­po­li­ti­schen, volks­frem­den Eliten seien eine Min­der­heit, die sich an den ent­schei­den­den Macht­po­si­tio­nen fest­ge­setzt hat: Regie­rung, Par­la­ment, Medien, Ver­wal­tung. Sie kon­trol­lier­ten und domi­nie­ren das öffent­li­che Leben...

Dra­ma­ti­sche Zustände ver­lang­ten radi­kale Metho­den. Poli­ti­cal Cor­rect­ness, der Verweis auf geord­nete Ver­fah­ren und Umgangs­for­men seien bloße Instru­mente, um die über­fäl­lige Ver­än­de­rung des Systems abzu­weh­ren. Im Kampf für das Über­le­ben der...

Aus­gangs­punkt der Argu­men­ta­tion: Das Leben sei ein per­ma­nen­ter Kampf. Der Wunsch nach Inter­es­sens­aus­gleich und Kom­pro­miss sei Aus­druck von Schwä­che. Das Wesen der Politik sei die Unter­schei­dung von Freund und Feind....

Der völ­ki­sche Anti­ka­pi­ta­lis­mus unter­schei­det zwi­schen „schaf­fen­dem“ (gut) und „raf­fen­dem“ Kapital (böse). Das Groß­ka­pi­tal bezie­hungs­weise die Hoch­fi­nanz seien vater­lands­lose Gesel­len. Sie kauften die Politik und kor­rum­pier­ten die Gesell­schaft. Global agie­rende Großkonzerne...

Der Natur wohne ein Geheim­nis inne. Als bio­lo­gi­sche Wesen ist der Men­schen Teil der Natur. In der moder­nen Zivi­li­sa­tion habe er den Kontakt zu ihr ver­lo­ren. Er habe sich als...

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