Angst vor Iden­ti­täts­ver­lust, Ethnopluralismus

Die Grund­an­nahme lautet: Das Leben könne nur in Gegen­sät­zen Kraft ent­fal­ten und pro­duk­tiv sein. Ein Span­nungs­ver­hält­nis zwi­schen zwei Polen sei nötig, um daraus Antrieb zu schöp­fen. Nur in der Abgren­zung zu Anderen könne der eigene Cha­rak­ter, die Eigen­art eines Volkes und seiner unver­wech­sel­ba­ren Kultur erfah­ren und gespürt werden. Die Gleich­ma­che­rei, die Ver­mi­schung von Gegen­sätz­li­chem, von unter­schied­li­chen Kul­tu­ren und Geschlech­tern führe zu Auf­lö­sung von Iden­ti­tät und Lebens­kraft. Dies bedeute schlei­chen­den Nie­der­gang und Selbst­auf­lö­sung. Das Auf­recht­erhal­ten der Gegen­sätze nutze auch dem Anderen, da auch er nur in der Nicht-Ver­mi­schung seine Iden­ti­tät bewah­ren kann. Die natio­nale Rechte wolle sich nicht über andere Völker erheben, sondern das eigene Volk, die eigene Tra­di­tion im Rahmen eines glo­ba­len Ethno-Plu­ra­lis­mus bewahren.

Der Natur wohne ein Geheim­nis inne. Als bio­lo­gi­sche Wesen ist der Men­schen Teil der Natur. In der moder­nen Zivi­li­sa­tion habe er den Kontakt zu ihr ver­lo­ren. Er habe sich als...

Die west­li­che Gesell­schaft befinde sich in ihrem End­sta­dium, heißt es oft in Anleh­nung an Oswald Speng­ler. Sie gehe an ihrer Deka­denz zugrunde. Überall finden sich Zeichen von Verfall und Selbstauflösung....

Die Argu­men­ta­tion läuft so: Die kos­mo­po­li­ti­schen, volks­frem­den Eliten seien eine Min­der­heit, die sich an den ent­schei­den­den Macht­po­si­tio­nen fest­ge­setzt hat: Regie­rung, Par­la­ment, Medien, Ver­wal­tung. Sie kon­trol­lier­ten und domi­nie­ren das öffent­li­che Leben...

Mul­ti­kul­tu­ra­lis­mus, der Kult des Indi­vi­du­ums und die Ent­frem­dung von der Natur hätten unsere Gemein­schaft zer­stört. Die moderne Gesell­schaft sei nur noch eine see­len­lose Orga­ni­sa­ti­ons­hülle für das Funk­tio­nie­ren tech­ni­scher Abläufe. Sie...

Aus­gangs­punkt der Argu­men­ta­tion: Das Leben sei ein per­ma­nen­ter Kampf. Der Wunsch nach Inter­es­sens­aus­gleich und Kom­pro­miss sei Aus­druck von Schwä­che. Das Wesen der Politik sei die Unter­schei­dung von Freund und Feind....